Unsere Burg Heute







Veranstaltungen

Kalender 2026

Mitgliederversammlung

Freitag, 30.1.2026 um 19:00 Uhr
Gasthaus "Zur alten Eisenbahn"
Anfahrt

Arbeitseinsatz

Dienstag, 28.4.2026
Kollenburg

Arbeitseinsatz

Dienstag, 2.6.2026
Kollenburg

Arbeitseinsatz

Dienstag, 14.7.2026
Kollenburg

Burgfest

Samstag, 25.7.2026
Kollenburg

Arbeitseinsatz

Dienstag, 20.10.2026
Kollenburg

Winterfest

Am 10. Januar trafen sich die Burgfreunde, die sich immer als fleißige Helfer engagieren und/oder anderweitig zum Gelingen unserer Aktionen beitragen, zu einem Winterfest. Um auch bei der nächsten Generation das Interesse für unsere Burg zu stärken bzw. zu wecken haben wir dieses zusammen mit den Kerbeburschen organisiert.
Die Idee kam beim Zersägen der alten Hütte:
„... genug Holz für ein tolles Winterfeuer ...“
bevor es andere Besucher willkürlich verheizen ...“


Und der Winter nahm es diesmal sogar wörtlich. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichtem Schneefall war rund ums Lagerfeuer der beliebteste Platz. Bei heißem Apfelwein (ideal gewürzt – danke Jan!) und angeregten Gesprächen ließ sich das Neue Jahr doch gut begrüßen. In das große beheizbare Zelt, das Fabian organisiert hatte, zogen wir uns am Abend zurück. Der zum Ofen umgebaute Wurstkessel sorgte für angenehme Wärme. Robert und Schalli hatten ihre Instrumente mitgebracht und hielten bei alten und neuen Liedern die Stimmung hoch. Erst nach Mitternacht zog die Karawane im Taschen- und Stirnlampenschein wieder Richtung Heimat.


Ein gelungenes Fest, das aber auch recht vieler Aufbau- und Aufräumarbeiten bedurfte. Besten Dank an alle, die dazu geholfen haben, insbesondere an Robert und Fabian, die auch schon viele Stunden in Vorarbeiten investiert haben.






Ziegen auf der Burg?

Im Juni 2022 haben wir 4-fache Unterstützung für unserer Arbeitseinsätze auf der Kollenburg erhalten. Ohne es groß zu publizieren haben wir, um den Wildwuchs etwas im Zaum zu halten, vier Triefensteiner Ziegen auf die Kollenburg gebracht. Die Ziegen fühlten sich schnell heimisch und machten sich daran fleißig Brombeerhecken und Sträucher zu verzehren.


Unsere Ziegen haben ihre Unterstände erhalten. Hierfür geht ein besonderer Dank an Heiko Kappes der die Unterstände kostenlos für die Burgfreunde erstellt hat. Mit Helmut Schwerdhöfer zusammen wurden die Unterstände aufgestellt und noch Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.


Am 6. Juli gegen 11:30 Uhr erreichte unseren Vorstand ein Anruf von der Gemeinde Collenberg: „Am Gelände der Gartengestaltung Rodenfels laufen zwei Ziegen herum, sind das möglicherweise die von der Kollenburg?“ Die Geis mit einem Jungen waren auf dem Gelände der Firma Rodenfels aufgefallen, eine Mitarbeiterin der Spielhalle hat geistesgegenwärtig den Hof mit dem Bauzaun verschlossen. Mit Helmut Schwerdhöfer und zwei Mitarbeitern der Spielhalle konnten wir nach acht Mannstunden die Ziegen auf einen Anhänger verbringen und wieder auf die Kollenburg fahren. Vor Ort mussten wir feststellen, dass die Absperrung widerrechtlich geöffnet wurde.




Als die Ziegen kein Futter mehr fanden bzw. nicht mehr daran kamen, schafften sie es den Zaun am Geländer entlang zu überwinden und nahmen die komplette Kollenburg in Besitz. Sobald jedoch Besuch kam zogen sie sich wieder in die Umzäunung zurück.
Günter schnitt von den hohen Büschen die Spitzen ab und versorgte die Ziegen. Einen besonderen Dank an all die Helfer welche wöchentlich nach den Ziegen geschaut haben und dafür gesorgten, dass sie nicht verdursten.


Und so sah es aus als die Saison zu Ende ging. Nur die Brennnesseln blieben unangetastet.






Wir schützen unsere Fledermäuse

Die Kollenburg beheimatet mindestens sieben Fledermausarten, die in den Gewölben der Burg überwintern. Seit Gründung unseres Vereines tragen wir zum Schutz der Fledermäuse bei in dem wir die Gewölbe mit Ketten absperren und Besucher mit Hinweistafeln informieren. Leider müssen wir immer wieder feststellen, daß die Absperrungen entfernt oder beschödigt werden.

Helfen Sie uns beim Fledermausschutz und beachten sie die saisonalen Absperrungen und Hinweistafeln!



Die folgenden Fledermausarten sind auf der Kollenburg dokumentiert:


Großes Mausohr


Mopsfledermaus


Braunes Langohr


Wasserfledermaus


Fransenfledermaus


Bartfledermaus, unbestimmt


Zwergfledermaus


Alle zwei Jahre finden Zählungen durch die Regierung von Unterfranken und die Koordinationsstelle Fledermausschutz Nordbayern für die sog. Winterquartierkontrolle statt. Aus fledermausfachlicher Sicht besonders bedeutungsvoll ist die hohe Anzahl an Mopsfledermäusen, die alljährlich und mit positiver Tendenz in der Ruine überwintert. Diese Art steht europaweit unter besonderem Schutz und ist im Winter auf enge Spalten und Ritzen in ungestörten trocken-kalten Verstecken angewiesen. Entsprechend fanden wir sie im oberen und unteren Keller des westlichen Palas. Weitere Fledermäuse befanden sich in Spalten in der Ruine des westlichen Treppenturmes und in dem Bauwerk im Halsgraben.






Burgführungen

Sie wollen mit einer Gruppe oder Schulklasse unsere Burg besuchen und eine sachkundige Gruppenführung buchen? Dann schicken Sie uns bitte hier eine Anfrage. Wir benötigen mindestens 14 Tage Vorlauf, um eine Führung zu organisieren. Daher bitte rechtzeitig Kontakt aufnehmen.






Schlossweinberg

Unterhalb der Kollenburg liegt als Teil des Burgensembles der denkmalgeschützte Schlossweinberg.

Historische Darstellungen belegen, dass auf dem Südhang unterhalb der Kollenburg bereits früher Wein angebaut wurde (siehe z. B. auch die Jagdgrenzkarte von 1612).



Vor mehr als 100 Jahren kam der Weinanbau allerdings zum Erliegen. Zum einen hatte die Reblaus bis ca.1900 auch die deutschen Anbauflächen zum allergrößten Teil vernichtet. Zweitens erfolgte der Bau der Eisenbahnlinie (am 21. Mai 1906 wurde die Strecke Miltenberg – Stadtprozelten eröffnet).

Eigentümer dieses Areals ist, wie auch für das Schloss Fechenbach, eine Vermögensverwaltungsgesellschaft. Das Grundstück sollte wieder wirtschaftlich genutzt werden und so stand der Weinberg ab 2010 wieder zur Verpachtung. Michael Huller aus Homburg stand seinerzeit in Kontakt mit dem Weingut Löwenstein in Kleinheubach und entdeckte beim Vorbeifahren das Hinweisschild. Ihm hat die Lage gut gefallen und er traf den Entschluss, diesen Weinberg zu pachten. In der Folge kam dann auch der Kontakt mit der Gemeinde Collenberg und unserem damaligen Vorstand Ludwig A. Riedel zustande.

Seither bemühen wir uns um den Ensembleschutz der Burg und des Weinberges und haben aktiv die Wiederaufnahme des Weinanbaus im Schlossweinberg unterstützt.

Anfang 2016 informierte uns unser Vorstand darüber, dass, was die Gemeinde Collenberg befürwortet und die Burgfreunde erhofft hatten: das Weingut Huller aus Homburg am Main darf auf den historischen Mauern neue Reben anpflanzen. Die behördlichen und bürokratischen Hürden waren dabei erheblich. Dennoch können wir heute wieder unsere Burg zusammen mit dem historischen und denkmalgeschützten Weinberg bestaunen.


Foto: © 2026 - Jürgen Brückner
  • 2016: Der ambitionierte Jungwinzer Michael Huller (Weingut Huller, Homburg am Main) pachtet den Schlossweinberg und entwickelt ein Bebauungskonzept.

  • 29. April 2016: Die Burgfreunde unternahmen mit 24 Teilnehmern einen Ausflug nach Homburg um den Winzer und seine Frau kennenzulernen. Dabei erfuhren wir auch, dass es ganz so schnell wohl doch nicht geht. Genehmigungen von mehreren Instanzen sind erforderlich, aber der Antrag läuft ….

  • 21. Okt. 2017: Bei einem weiteren Ausflug nach Homburg erzählte Michael Huller, dass die Reben zur Bestockung des Schlossweinberges bereits bestellt sind. Es wird ein sogenannter Gemischter Satz aus alten, ungekreuzten fränkischen Rebsorten. Die Kapazität der Edelstahltanks kann auch die Menge der künftig mal in Collenberg wachsenden Weine aufnehmen. Voraussichtlich wird es aber vier bis fünf Jahre dauern, bis eine nennenswerte Ernte zu erwarten ist.

  • 29. April 2019: Seit heute wächst wieder Wein auf den Terrassen unterhalb der Kollenburg. Ursprünglich hatte Michael Huller die Bestockung bereits für 2016 geplant aber zahlreiche bürokratische Hürden bis hinauf auf EU-Ebene verzögerten dies um gut drei Jahre. Insgesamt wurden 4.500 neue Rebstöcke gepflanzt, dabei u. a. die Rebsorten:



    • Adelfränkisch
    • Blauer Silvaner
    • Bukett Rebe
    • Gelber Muskateller
    • Gewürztraminer
    • Grüner Silvaner
    • Sauvignon blanc
    • Weißer Burgunder
    • Riesling


  • 2020: Die Rebzeilen werden gemäht und die Triebe zurückgeschnitten. Mit der Entwicklung der Rebstöcke ist Michael Huller im Großen und Ganzen zufrieden, die Schäden infolge der Trockenheit 2019 sind nicht so stark wie befürchtet. Durch den nassen Winter sieht alles auch für dieses Jahr bisher gut aus. Es wird zwar noch eine Weile dauern, aber wir können weiterhin darauf hoffen uns irgendwann einen „Collenberger“ (wie immer der dann bezeichnet werden kann/darf/muss) einschenken zu können.

  • 2023: Erste Ernte der Weintrauben im Schlossweinberg

  • Mai 2024: Vom Jahrgang 2023 gibt es nun den ersten Wein der im Schlossweinberg gelesen wurde, die Ernte reichte für ca. 320 Flaschen. Gemäß den Vorschriften des Weingesetzes darf auf dem Etikett weder Ort noch Lage, noch nicht einmal ‚Franken‘ erwähnt werden.
    Die exklusive und vergleichsweise hochpreisige Abfüllung wurde bzw. wird bei diversen Events, bei welchen Michael Huller Frankenwein vertritt, präsentiert und ausgeschenkt.
    Unter der Bezeichnung

    2023, Co. Burgterrassen, Alter Satz

    wird diese Abfüllung vermarktet und steht auch aktuell (Stand Mai 2026) noch im Angebot vom Weingut Huller.


  • 2024 - 2025: In Jahren 2024 und 2025 gab es leider keine nennenswerte Ernte auf unseren Burgterrassen, so dass es von diesen Jahrgängen keine Abfüllung von unserer Lage gibt.

Spendenaufruf

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Sie können Ihre Spende direkt auf unser Konto Burgfreunde-Kollenburg e.V. mit der nachstehenden IBAN überweisen.

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